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WBF

 

Die Siedlungsgenossenschaft Augsburg-Firnhaberau eG wurde am 15. Juli 1920 im Geiste der sozialen Bodenreform und im Sinne des genossenschaftlichen Siedlungsbaues gegründet. Bereits im Januar 1921 erstellte Dipl.-Ing. Architekt Albert Kirchmayer den Gesamtbebauungsplan, der mit großem Weitblick das Gesicht der Siedlung bis in unsere Tage prägt. Aus finanziellen und praktischen Gründen entschied man sich für die Bebauung mit Doppelhäusern. Als Grundform wurde das Siedler-Doppelhaus gewählt. Als Nachfolger für das Büro Kirchmayer haben die Akrchitekturbüros Willadt und Natterer für die Siedlungsgenossenschaft die Bautätigkeit fortgesetzt.

 

Im März 1921 erfolgte der erste Spatenstich. Es wurde alles nur mit Eigenleistung und in Selbsthilfe gebaut. Am 15. Mai 1921 konnte mit dem feierlichen Hebauf das erste Siedlerfest begangen werden. Das Siedlerfest wird bis heute noch aus alter Tradition jedes Jahr im Juli gefeiert. 1924 entstand am Hubertusplatz der Geschäftsblock mit Feuerwehrhaus und 15 Wohnungen. Die Gaststätte mit dem Saalbau und 8 Wohnungen rundeten 1928 die Baumaßnahme Hubertushof größtenteils ab. Durch die Einführung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes wurde auch die Genossenschaft am 23.12.1932 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen durch den Stadtrat der Stadt Augsburg anerkannt.

 

Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges waren 218 Eigenheime und 48 Genossenschaftswohnungen mit 8 Gewerbeeinheiten erstellt.

 

Am 28.Januar 1942 gelang es der Siedlungsgenossenschaft, das gesamte Erbbaugelände von der Stadt Augsburg käuflich zu erwerben. Mit diesem Kauf waren die Voraussetzungen geschaffen, die Eigenheime an die Siedler 1944 übereignen zu können.

 

Von 1949 bis 1957 entstanden 158 Wohneinheiten in 81 Eigenheimen. In den Jahren 1978 bis 1980 wurden weitere 36 Eigenheime errichtet. Noch heute betreut die Siedlungsgenossenschaft ca. 150 Siedlerstellen als Verwalter. Ab dem Jahr 1957 befasste sich die Siedlungsgenossenschaft verstärkt mit dem Bau von genossenschaftlichen Mietwohnungen. Seit der Gründung bis heute wurden 858 Wohnungen und 566 Garagen und Tiefgaragenstellplätze errichtet. In den Jahren 1987 bis 1993 wurde eine Vielzahl der Wohnungen im Rahmen einer Mieterselbsthilfe, unter großem Einsatz aller Beteiligten, errichtet.

 

Seit Jahren ist die Siedlungsgenossenschaft bestrebt, den vorhandenen Wohnungs-bestand durch Modernisierungen und Instandhaltungsmaßnahmen im Wohnwert zu verbessern und das Wohnumfeld positiv zu gestalten. Die Siedlungsgenossenschaft ist besonders daran interessiert, den energetischen Standard aus Gründen des Umweltschutzes aber auch wegen der Einsparungen bei den Nebenkosten anzuheben.

 

Mit Wegfall des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes 1990 haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen der ehemals gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft erheblich geändert. Als Reaktion auf diese Änderung wurde 1993 die WBF Wohnbau Firnhaberau GmbH, ein 100%-iges Tochterunternehmen der Siedlungsgenossenschaft, gegründet. Seit dieser Zeit hat die WBF Wohnbau GmbH 13 Reihen- und Doppelhaushälften sowie 3 Gewerbeeinheiten in eigener Bauherrschaft errichtet.  Es wurde für 162 Eigentumswohnungen. 2 Gewerbeeinheiten und 16 Doppelhaushälften die Baubetreuung übernommen. Auch als Verwalter nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) und als Hausverwalter für Dritte ist die Gesellschaft tätig.

 
  Hubertusplatz früher


Hubertusplatz